FOM Berlin | Prof. Dr. Holger Wassermann
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Internationale Rechnungslegung

Zielsetzung des Moduls

Aufbauend auf die im Modul Management Accounting vermittelten Fachkompetenzen über die institutionellen und konzeptionellen Vorschriften der Rechnungslegung nach HGB und IFRS, liegt der Schwerpunkt des Aufbaumoduls Internationale Rechnungslegung auf der Vermittlung der Regelungen zum Ansatz, Bewertung und Ausweis von Sachverhalten des nach internationalen Rechnungslegungsnormen erstellten Einzelabschlusses einer Unternehmung. Insbesondere die Bereiche, in denen sich die Rechnungslegung nach HGB von denen des IFRS-Regelwerks wesentlich unterscheidet, wie z.B. Auftragsfertigungen oder Leasing, werden detailliert behandelt. Dabei wird ebenfalls bei wesentlichen Abweichungen auf die US-GAAP eingegangen. Der Aufbau von Methodenkenntnissen und Anwendungswissen steht durchgängig im Vordergrund. Die erworbenen Fachkompetenzen sind auf konkrete bilanzielle Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis anzuwenden.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, qualifiziert bei der Erstellung des Jahresabschlusses nach IFRS mitzuwirken, Kenntnisse der internationalen Rechnungslegung sicher anzuwenden, den Jahresabschluss als Prüfungsgegenstand zu begreifen und die entsprechenden Gesetzes- und Normenwerke kompetent zu nutzen.

Curriculum

Prinzipien internationaler Rechnungslegung:
Motive für die internationale Rechnungslegung
Rechnungslegungszwecke des IFRS-Abschlusses
Normensystem und –hierarchie der IFRS
Bestandteile des Jahresabschlusses

Internationale Bilanzen:
Ansatz- und Bewertungsvorschriften des IFRS-Jahresabschlusses
Übergreifende Regelungen zur Erst- und Folgebewertung
Ansatz und Bewertung ausgewählter Bilanzposten

Internationale GuV-Rechnungen:
Verfahren der Erfolgsermittlung Erfolgsermittlung nach IFRS

Weitere internationale Rechnungslegungskomponenten:
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalveränderungsrechnung
Anhang
Segmentberichterstattung
Ergebnis je Aktie